Stocksee |
Plöner See |
Hemmelsdorf |
Nebel-Meer |
Krebskuhle |
Hofsee |
Pico-Bade-Neer |
.Wakenitzplatz
|
|
Über 75 Jahre angeln die "Plieten" auf dem Hemmelsdorfer See,
der ca. 500 ha groß und westlich vom Timmendorfer-Strand im Kreis Ostholstein gelegen ist.
Der See teilt sich in einen flachen (bis 4m Tiefe) und einen tiefen (bis 38m) Teil auf. Sehr gute Chance auf Aal und gelegentlich Forelle im 'Flachsee' und auf Zander, Barsch und Hecht am Übergang in den 'Tiefsee' und an dessen Kanten. Fünf Vereinsboote, die in der Zeit von 6°° bis 2°° Uhr benutzt werden können, liegen in Hemmelsdorf am Steg. Schleppangeln nicht gestattet. Eisangeln auf eigenes Risiko. Einen ausführlichen Bericht über den See finden Sie unter: Fischerei-Schierbaum...Hemmelsdorfer See. |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Sonnenaufgang am Hemmelsdorfer See |
![]() der Bootssteg am Hemmelsdorfer See |
![]() unsere Boote in Hemmelsdorf |
![]() Sommer! Angeln und einfach mal ein Erfrischungsbad nehmen |
|
|
| Ein erfolgreicher Angeltag 2008 auf dem Hemmelsdorfer See | ||
|---|---|---|
|
Der Mai ist gekommen, die Raubfischsaison ist eröffnet. Traditioneller Weise starten wir die Saison auf dem Stocksee oder in Bosau und fischen mit Kunstköder auf Hecht. Dieses Jahr aber entschieden wir (Henning, Torge, Alexander und ich) uns, mal wieder etwas Neues auszuprobieren: wir fuhren zum Hemmelsdorfer See. Die Wasserqualität des Hemmelsdorfer Sees hat sich in Bezug auf seine Trübung durch konsequentes Befischen der riesigen Brassenschwärme durch Fischermeister Liebe im Verlauf der letzten Jahre deutlich verbessert und bereits im letzten Jahr hatten wir auch von erfolgreichen Zanderfängen gehört. Bei hervorragendem, windstillem Wetter, also eigentlich keinem ausgesprochenen Fangwetter, starteten wir unseren Angeltag im Bereich der Sauna. Zwei Meter Wasser unterm Kiel, einen Anker rein, die ersten Würfe mit der Spinnrute, hier und da zeigen sich raubende Barsche an der Oberfläche, es ist „Frühstückszeit“. Bestückt mit Meps2-Kupfer, Rüdigers Spezial-Zaubermontage garniert mit Oktopus oder Gummifisch in Vorzugsfarbe Gelb-Grün fischen wir fächerartig die Fläche ab. Bereits bei einem der ersten Würfe erlebt Henning einen heftigen Anbiss. Nach anfänglichem relativ ruhigem Drill, entwickelt der gehakte Fisch im Bereich des Bootes erstaunliche Kräfte, stellt sich mehrfach auf den Kopf und zieht wieder in die Tiefe. Nach erfolgreichem Drill liegt ein Prachtexemplar von Zander von gut 60cm und 3kg im Boot. Das fängt ja gut, dachten wir, und der Angelvormittag sollte noch weitere Überraschungen für uns bereithalten. Das frühe Fangglück setzte sich allerdings erstmal nicht weiter fort. Die nächsten 90 Minuten tat sich trotz intensiven Bemühens nämlich gar nichts an den vier Ruten. Es war eine leichte Brise aufgekommen und lockere Wolken belebten das Licht. Während Torge und Alexander im Bereich der Sauna verblieben und den schönen Morgen mit der einen oder anderen Teepause verschönerten, verlegten Henning und ich unser Jagdrevier auf die gegenüberliegende Seite und befischten, langsam dahintreibend, den Reetgürtel. |
Innerhalb der nächsten ca. 2 Stunden gingen uns wohl an die zehn, vornehmlich gerade maßige Hechte an den Haken, die wir sorgsam wieder freigeben konnten. Aber auch zwei schöne Acht-Pfünder konnten gelandet werden. Wir gesellten uns alsdann wieder zu unseren Angelkollegen im Saunabereich. Auch sie hatten zwischenzeitlich kleine Hechte wieder zurückgesetzt, verschiedene Kontakte gehabt und Alexander konnte einen siebenpfündigen Hecht erbeuten. Breitseite an Breitseite liegend berichten sie bei einer gemeinsamen Tasse Tee und einem Pausenbrot, dass ihren Ködern mehrfach auf genau derselben Stelle ein richtiger Riese von Hecht von geschätzten 20Pfund bis zum Boot gefolgt sei, sogar zweimal den Gummifisch genommen und wieder ausgespuckt habe. Na ja, Henning und ich dachten uns so unseren Teil, schließlich hatten wir auch schon manche Geschichte erfunden…. Henning hatte Torge beim erstmaligen Einsatz mit dem Gummifisch beobachtet und gab ihm noch ein paar Tipps, wie man die Rute dabei noch reizvoller einsetzen könne. Nach der Plauder-Viertelstunde fischten wir weiter den Plateaubereich ab, weniger als hundert Meter entfernt von Torge und Alexander, es war schon Mittagszeit. Wieder zeigten sich drei bis vier Fische an der Oberfläche, die keine 15 Meter vom Boot entfernt einen deutlichen Schwall erzeugten. Da ich gerade in diesem Moment eine Variante von „Rüdigers Zaubermontage“ einwerfen wollte, konnte ich den Schwallbereich direkt anwerfen, drehte sogleich ein und der Fisch saß. Direkt an der Oberfläche gehakt konnte ich nach gutem Drill einen Zander von 68cm landen, der den Köder regelrecht eingesogen hatte. Kurze Zeit drauf, Torge und Alexander lagen immer noch auf derselben Stelle, fing Alexander einen Hecht von knapp 10 Pfund. Den Schlusspunkt dieses wunderschönen, erfolgreichen Angeltages setzte Torge, der mit Gummifisch seinen ersten Fisch erbeutet, einen Zander von 75cm! Jeder Schuppenjäger kennt sicherlich den Satz: Nicht jeder schöne Angeltag ist auch ein erfolgreicher Fangtag. Wir hatten an diesem Tag beides. Matthias R.
|
|