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-Diashow-

Der Stocksee:

Über 25 Jahre angeln die "Plieten" auf dem Stocksee, der ca. 207 ha groß und westlich vom Großen Plöner See im Kreis Segeberg gelegen ist.
Durch Halbinseln im Osten gliedert sich der See in zwei ähnlich große Teile mit vielen Untiefen bis 26,5m Tiefe. Sowohl nördlich als auch südlich dieser Halbinseln befindet sich jeweils ein Schutzgebiet, in der Tiefenkarte rot bzw. schraffiert dargestellt. In beiden Schutzgebieten ist das Angeln ganzjährig verboten. Das nördliche Schutzgebiet darf durchfahren werden.
Selbst im Sommer zeichnet sich der See durch hohe Sichttiefen aus. Die durchschnittliche Sichttiefe beträgt ca. 5-7 Meter. Da der See an vielen Stellen stark abfällt und eine ausgesprochene Steilscharigkeit aufweist, ist der Kraut- und Schilfgürtel wenig ausgeprägt.
Der See weist viele Unterwasserberge auf, die den See für viele Räuber wie Hecht und Barsch interessant macht. Es werden hier regelmäßig Hechte mit einer Länge von einem Meter und mehr gefangen. Der Stocksee ist eines unserer Top-Gewässer in Sachen Hecht und Barsch.
14 Fischarten leben im Stocksee, wobei der Barsch, der Hecht und der Aal fast überall im See vorkommen. Wenn der Barsch hier richtig raubt, brodelt nicht nur das Wasser, sondern man hat auch gern mal 2 Barsche an einem Wobbler.


Eine Besonderheit des Stocksees sind die Maränen, welche in den mittleren Wasserschichten durchs Freiwasser ziehen und die kapitalen Hechte anlocken, die aber auch in der Uferzone neben Brassen, Plötzen, Schleien, Karpfen und eingewanderten Bachforellen zu finden sind.
Doch immer wieder überraschen die regelmäßigen Fänge von Großhechten von über einem Meter Länge und auch kapitale Barsche von weit über 40cm Länge werden immer noch regelmäßig gefangen. Durch nachhaltiges Angeln werden hier auch Laichbarsche von über 40cm dem See zur Erhaltung des guten Bestandes zurückgesetzt.
Neben den klassischen Räubern wie Hecht und Barsch werden auch jedes Jahr, wenn auch in deutlich geringeren Stückzahlen, Forellen gefangen.

Der Stocksee darf sowohl vom Boot, als auch vom Steg aus beangelt werden. Für die Bootsangelei stehen den Vereinsmitgliedern 8 Vereinsboote zur Verfügung, die in der Zeit von Sonnenaufgang bis 2:00 Uhr (Ankunft am Steg) benutzt werden können.
Den Vereinsmitgliedern steht in unserem Mitgliederbereich wie für den Hemmelsdorfer See auch, für den Stocksee eine GPS Karte zum Download bereit. Diese Karten lassen sich sowohl durch Smartphones mit Android wie auch durch Apple's IOS nutzen.
Das Schleppfischen auf dem Stocksee ist mit einer Rute erlaubt. Zudem kann der Stocksee im Winter bei zugefrorener Eisdecke auf eigenes Risiko beangelt werden. Bootsplätze für Vereinsmitglieder mit eigenem Boot sind ausreichend vorhanden.

Aber selbst wenn man einmal am Stocksee nicht angelt, so bietet er in allen Jahreszeiten Natur pur. In den nahezu unberührten Naturflächen lassen sich hier zahlreiche Tiere wie Enten und Schwäne bis hin zum König der Lüfte, dem Seeadler, beobachten. So kann auch eine Ruderfahrt auf dem Stocksee allerhand Aufregendes bieten, wenn der Adler seiner Jagd nachgeht und uns den einen oder anderen Fisch streitig macht. Die jahrelange Pflege und Hege des Gewässers hat sich bezahlt gemacht und so ist der Stocksee mit eines der schönsten Vereinsgewässer, welches dem ambitionierten Angler viele schöne Stunden beschert. Aber auch Anfänger werden in dem Gewässer schnell auf ihre Fänge kommen. Wer die Tiefenkarte studiert, wird schnell das interessante Profil des Stocksees erkennen. So gibt es z.B. einige interessante Barschberge, die sich auch recht leicht ohne GPS und Echolot ansteuern lassen.

Reservierung:

Die Reservierung auf unseren Vereinsgewässern kann telefonisch zu den Ladenöffnungszeiten bei dem Team von
Fishermans Partner Lübeck oder bequem über den Mitgliederbereich der Vereinsseite vorgenommen werden.
Hier stehen zudem weitere Funktionen im Zuge der Bootsreservierung zur Verfügung.

Boote können nur 6 Wochen im Voraus reserviert werden, eine Limitierung gibt es nicht.


Reservierte Boote die nicht bis morgens 7°° Uhr von dem Mitglied genutzt werden,
stehen allen anderen Vereinsmitgliedern dann frei zur Verfügung.

Das bedeutet aber auch, dass es keine extra Reservierungen für die Abendstunden gibt.
Eine Besonderheit des Stocksees ist, dass der Verein hier Gästeboote vorhält. Wenn Vereinsmitglieder kein freies Boot mehr reservieren können, kann über Herrn Brüggmann hier eines der Gästeboote genutzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass keine Gastreservierung vorliegt. Dies muss dann allerdings vorweg telefonisch mit Herrn Brüggmann geklärt werden.




Die ausgewiesenen Schutzgebiete auf dem Kartenmaterial wie auch den Aushängen sind stets zu beachten und strengstens einzuhalten!

Es dürfen nur 3 Fische der Fischarten Hecht, Zander, Forelle, Karpfen sowie Schleie am Tag entnommen werden. Die maximale Entnahme pro Woche ist auf 6 Fische der genannten Fischarten beschränkt.Für den Aal gilt ab 2014 eine eigene Entnahmregel. Es dürfen zudem 3 Aale am Tag und 6 Aale die Woche entnommen werden. Also z.B. 3 Hechte und dazu noch 3 Aale am selben Tag, oder 6 Hechte und dazu 6 Aale die Woche! Sollten durch erweiterte Fangbestimmungen eine zusätzliche Einschränkung bestehen, gilt natürlich die verschärfte Fangbestimmung!

Alle hier beschrieben Bestimmungen und Regeln gelten natürlich auch für Gastangler. Die Gastkarte muss neben dem Jahresfischereiausweis immer mit sich geführt werden und auf Bitte der Fischereiaufsicht wie auch von Vereinsmitgliedern vorgezeigt werden. Für Gastangler, die nicht aus Schleswig-Holstein kommen, muss zudem die für Schleswig-Holstein geltende erweiterte Fischereischeinabgabe entrichtet werden. Dies schreibt das Land zwingend vor!


Noch mehr Infos zu einem der schönsten Vereinsgewässern gibts bei Wikipedia

Wir wünschen von dieser Seite aus viel Spaß und viel Petri Heil auf dem Stocksee...









Die Fangstatistiken.
Da es immer wieder einige Angler gibt, die ihre Fänge getreu dem Catch&Release zurücksetzen, gibt es viele Fänge, die hier nicht mit aufgeführt sind und somit die tatsächliche Fangstatistik doch verfälschen. Aufgrund der guten Fischbestände käönnen in gewissen Zeiten Barschfänge von 60-80 in 2 Stunden berichtet werden.
Statistik aus den zurückgegebenen Fangmeldungen (ca.30%)
Jahr Barsch Hecht Aal Ausfahrten Gastkarten
2002 789 166 88 454 112
2003 700 66 252 581 212
2004 490 87 84 519 155
2005 1021 86 261 697 167
2006 1552 77 85 714 190
2007 1667 190 198 1045 214
2008 1170 191 389 1170  
2009 494 149 530 1275  
Gastkarten am See erhältlich
beim Sportfreund Brügmann
Waldweg 42c
Telf. 04526 309833 oder 0171 7237950


Lage der Gastkartenausgabestelle auf der Tiefenkarte

Eine Gastkarte kostet 15€ / Tag einschließlich Boot


Dieter H. meine Fischerei auf dem Stocksee:
Seit 1986 beangele ich nun schon den herrlichen, von schöner Natur umgebenen Stocksee, das schönste Gewässer unseres Vereins. Hier habe ich viele Kämpfe und spannende Drills mit 13 kg-Hechten und 2,5 kg schweren Barschen gewinnen können. Beim ca. 18 kg-Hecht 1988 war ich der Unterlegene. Ein Traumgewässer für jede Angelart. Viele Gastangler kamen jedes Jahr. Die Berliner, Bochumer, Ennepetaler oder Hannoveraner. Man freundete sich an, und man tauschte seine Angelerfahrungen untereinander aus. Ab 1991 gingen meine Jahresfänge und die vieler Vereinskollegen in den Keller.
Die Gründe ???? Heute einen 10kg Hecht zu fangen ist wie ein Sechser im Lotto, aber es gibt ja Lottogewinner, und zu denen gehör ich wohl auch. Bisher gelang es mir, jedes Jahr einen guten Hecht zu fangen. Zuletzt am 29.12.06 in der Nähe von B1 einen 25 Pfündigen.
Die heutigen Erfolge habe ich meinen jahrelangen Aufzeichnungen zu verdanken. Ab 1987 beschriftete ich mir die Tiefenkarte im Uferbereich mit Zahlen von 1 bis 100 und die Berge mit B1 bis B6 und die Fänge. Entsprechend den wiederkehrenden Jahreszeiten wandern auch die Fischschwärme.
So fange ich, der Jahreszeit entsprechend, meine Fische fast jedes Jahr an den gleichen Stellen.
In diesem Jahr (2007), nach schwierigem Start im Mai, saß ich am 13.05. vor B2 bei starkem SW Wind und Sonnenschein. Hier fing ich vor 1991 immer einen großen Hecht. In alle Richtungen warf ich meinen sonst so erfolgreichen rot/silbernen Spinner. Aber heute, heute wollte nichts darauf beißen. Ich wechselte auf Rapalla Goldfisch Wobbler. Was danach passierte, hatte ich noch nicht erlebt. Immer noch vor B2 liegend, fing ich 12 Hechte von 55 bis 72 cm. Das artete richtig in Arbeit aus, und mir taten am Abend die Arme weh. Einem in Sichtweite ankernden Angler fielen fast die Augen aus.
Ich hoffe weiter auf den Großen. Der Einsatz ist hoch, das darf man nicht übersehen. 60 bis 70 Angeltage im Jahr und viele Autokilometer werden es. Ich bin nun einmal angelverrückt und hoffe es bleibt noch lange so. Meine Freunde aus Hannover kommen nach langer Pause heute wieder 2 bis 3 mal im Jahr. Wir verabreden uns, angeln zusammen und tauschen wie früher unsere Erfahrungen aus.

Euer Dieter H.

Und weitere Tips:
http://www.raubfische.de/Bremen.htm
Gewässertips der Zeitschrift Blinker