Reiseberichte ...


Lax im Lagan
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Reisebericht Norwegen August 2003
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Reisetagebuch (Auszüge)

Herbst, endlich Seefischangeln satt in Aussicht. Am 22.08. fuhren Karl-Heinz, Willi und ich via Kiel – Oslo an den schönen Romdalsfjord. Das Quartier, von Karl-Heinz privat organisiert, war gemütlich und das Boot in Sichtweite. Das einzige Tief des Urlaubs war meteorologischer Art, aber, ob trocken oder nass, es lockte der Fisch.

Heute um halb 10 Uhr Test auf große Köhler. Nach einer Stunde versenkten wir bei 350 m Wassertiefe die 60 g Pilker. Unser Bootsführer hatte aufs richtige Pferd gesetzt. Schon beim 1. Hochkurbeln hatten alle einen Fisch um 7 kg am Haken. Danach ging es schlag auf schlag, und wir konnten 12 Fische landen. Nach 3 Stunden Angelzeit folgte das Reinigen, Filetieren und Einfrieren. Als Abschluß haben wir uns einen guten Aquavit und ein Bier erlaubt.

Heute ! Das Wetter ist ideal, wir wollen mal sehen, ob wir ein paar Makrelen zum Räuchern fangen können, möglichst in Hafennähe. Nach 5 Minuten Fahrt testen wir, und schon haben wir einen starken Kämpfer am blanken 14 g Jensen. Bei 75 Stück haben wir Schluss gemacht.

Heute wollen wir es auf große Köhler versuchen. Nach 35 Minuten, inmitten von Booten der Onken-Tours, lassen wir unsere Pilker auf 150-200m absinken und kurbeln schnell wieder hoch. In den anderen Booten werden Fische ausgenommen, man sieht es an den Mövenschwärmen. Karl-Heinz hat bald einen Köhler von 5 kg am Gaff, Willi und ich kurbeln, daß uns fast die Arme abfallen, aber nichts, gar nichts. Karl-Heinz hat wieder einen von ca. 6 kg. Das war's für Heute.

Heute 4 Grad Plus: Karl-Heinz zieht sich Handschuhe an, damit die Hände nicht an der Pinne anfrieren. Bei schönstem Wetter und auflaufendem Wasser versuchen wir es auf Köhler, mit wenig Erfolg. Karl-Heinz fängt einen. Pause. Wir wollen aufgeben, da bekommt Willi einen Biss und kann dann 6 kg Köhler sicher landen. Nun zur Steilwand bei 300 m Wassertiefe, eigentlich gut für Pollack, leider nichts. Will fängt einen mittelprächtigem Dorsch.

Tage- sie vergingen wie im Flüge, mit Polka-, Schellfisch- und Makrelenfängen. Dorsch war Mangelware. Einige kg Aal vom Feinsten, zum heimatlichen Räuchern, erwerben wir preiswert.

Urlaubsende und Abschied vom Haus und Boot nach 10 Tagen. So starten wir nachts um 1 Uhr mit Anhänger zur 485 km langen Autofahrt nach Oslo.

Jürgen W.
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