Reiseberichte ...


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Jugendfahrten
Jugendgruppe
2009 2000 1999 1997 1975
Jugendfahrt 2009 an die Silkeborger Seenplatte in Dänemark
Endlich war es wieder soweit, nach 8 Jahren Pause wurde wieder eine Jugendfahrt vom SAV Pliete durchgeführt.
In diesem Jahr war die Silkeborger Seenplatte unser Reiseziel.
Am 22.08. trafen sich 3 Betreuer und 9 Jugendliche vor dem Haus des Jugendwarts Henning Rosin.
Nachdem alle Gepäckstücke und Angelutensilien in den 3 PKW + Anhänger verstaut waren und die Jugendlichen ihre Reisetüten, gefüllt mit Wegnahrung, Infomaterial und Angelködern, erhalten hatten machten wir uns auf den Weg. Nach ca. 4 Stunden Fahrtzeit erreichten wir unser Reiseziel.
Die Silkeborger Seenplatte liegt im Herzen Dänemark und ist landschaftlich wirklich eine Augenweide.
Unseren ersten Halt machten wir direkt am Wasser, um mit unseren Angelrevier auf Tuchfühlung zu gehen…
Anschließend nahmen wir die 4 Angelboote vom Typ Linder 440 in Empfang. Diese standen uns die ganze Angelwoche für unser Hobby zur Verfügung.
Der nächste organisatorische Punkt war unser Ferienhaus. Dank des Navigationssystems fanden wir den etwas versteckten Schlüsselplatz.
Nun hieß es ab zur Unterkunft und diese in Augenschein nehmen. Dort angekommen staunten alle Teilnehmer vor Begeisterung. Wir wohnten in einem 160 m2 großen Ferienhaus, welches für 12 Personen ausgelegt ist. Wir hatten 4 Schlafräume, 2 Bäder, Küche, Waschküche, Wohnzimmer mit 4 Couchen, Esszimmer mit passender Tafel.
Im Außenbereich war genügend Platz für Freizeitaktivitäten wie Fußball, Football und Boule.
Unser Angelrevier bestand aus 4 großen Seen, die alle von der Gudenau durchflossen werden.
Der Fischreichtum dieser Region ist weit über die dänischen Landesgrenzen bekannt. Aufgrund zahlreicher Berichte über diese Angelregion waren alle voller Erwartungen gute Fänge zu erzielen.
Leider gestaltete sich dies nicht so leicht, wie in den Film - und Bildberichten suggeriert. Die ersten beiden Angeltage wurden lediglich ein paar Barsche gefangen. Von Hecht und Zander keine Spur.
Die Echolote zeigten immer wieder Zahlreiche Echos in 7-8m Tiefe, die auf Zander schließen ließen.
Wir konnten jedoch keinen überlisten. Wir holten uns schnellstmöglich Rat beim Besitzer des nahegelegenen Angelgeschäfts. Dieser machte uns schnell klar, dass wir schon an den richtigen Stellen geangelt hätten, jedoch in den Sommermonaten der Zander wenn überhaupt zwischen 03:00 und 08:00Uhr oder zwischen 19:00 und 23:00Uhr zu fangen wäre und dann auch nur mit Naturködern.
Ein erneuter Motivationsschub ließ und erneut starten, um einen der begehrten Stachelritter zu erbeuten. Leider waren wieder nur Barsche und kleine Hechte unsere Ausbeute.
Um die Laune wieder zu heben versuchten wir unser Glück an den Put und Take-Seen der Region.
Diesmal mit Erfolg! Wir konnten in 3 Angelstunden 14 schöne Regenbogenforellen zwischen 2 und 6 Pfund landen.
Tobias, der an diesem Tag seinen 15.Geburtstag feierte, konnte die erste und schwerste Forelle mit einem Spinner überlisten.
Am späten Nachmittag folgten wir den Empfehlungen und begaben uns mit Köderfischen bewaffnet auf den See!
Diesmal mit Erfolg! Es konnte zwar kein Zander dafür aber 2 gute Hechte überlistet werden.
Wieder hatte Tobias die Nase vorn. Er erbeutete auf sein Geburtstagsgeschenk, einen 16g Effzett in Silber, einen 98cm Hecht.
Diesen Geburtstag wird er wohl nicht so schnell vergessen.
Sein Kumpel und Bootsbegleiter Maurice fing schließlich noch einen Hecht von 78cm. Am nächsten Tag fuhren wir vormittags wieder sehr erfolgreich an den Putund Take-See. Zum frühen Nachmittag sollte es wieder auf die Seenplatte gehen. Mit mehr oder weniger Erfolg.
Es konnten wieder Barsche und ein paar kleine Hechte erbeutet werden. Lukas hatte einen Nachläufer auf seinen Jerkbait, den wir auf über einen Meter länge geschätzt hatten…
Wir beschlossen am nächsten morgen mit Köderfisch diesem Hecht nachzustellen. Es dauerte nicht mal fünf Minuten bis meine Köderfischpose verschwand. Ein paar Sekunden warten und der Biss wurde mit einem Anhieb quittiert. Nach einem schönen Drill zeigte sich der Hecht. Lukas landete den Fisch sicher mit dem Kescher. 115cm. Ein Traumfisch.
Nach einer kleinen OP ließen wir diesen schönen Fisch in sein Element zurück.
Lukas konnte noch einen Hecht von 70cm überlisten.
Zum Abend war unser Zielfisch wieder der Zander. Diesmal wollten wir in die Nacht angeln. Auch dieses Mal war das Glück nicht auf unserer Seite.
Am letzten Angeltag fuhren wir nochmals an den Put und Take-See, was wieder sehr erfolgreich war.
Zum Nachmittag fuhren einige Teilnehmer nochmals auf die Seenplatte. Leider war auch hier wieder nur Barsch und kleinere Hechte die Ausbeute.
Angeltechnisch betrachtet hatten wir uns von der Silkeborger Seenplatte mehr versprochen, jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass es zu anderen Jahreszeiten wesentlich einfache ist Zander und Hecht zu fangen. Und ich werde mein Glück zu einer anderen Jahreszeit erneut versuchen…
Alles in allem hatten die Begleiter viel Spaß und ich hoffe, es ging den Jugendlichen ebenso. Es war ein nettes Miteinander und aufgrund des tadellosen Benehmens der Teilnehmer überlegen wir 2011 wieder eine Jugendfahrt anzubieten. Vielleicht diesmal nach Schweden.
Ein ganz besonderes Dankeschön gilt der Possehl-Stiftung, die unsere Fahrt mit einer großzügigen Geldspende unterstütz hat. Vielen Dank! Ebenfalls bedanken wir uns bei Fisherman´s Partner Lübeck, Camo-Tackle und DAM, die unsere Fahrt mit Sachspenden unterstützen.
Ein großer Dank gilt den Begleitern, die ihren Urlaub opferten, und so diese Fahrt möglich machten.
Dank vieler positiver Rückmeldungen der Teilnehmer, können wir sagen, dass es allen gefallen hat und die Jugendfahrt 2009 nach Silkeborg/Dänemark ein voller Erfolg war.
Ich wünsche allen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2010.
Wir freuen uns auf die Angelsaison 2010 und eine rege Beteiligung eurerseits.
Petri Heil!
Jugendwart
Henning R.

Bilder der Jugendfahrt 2009
2009 Show start Show stop Bild vor Bild zurück
Jugendfahrt 2000 nach Falen am Ringköbingfjord in Dänemark
Text?
In diesem Sommer war es uns wieder möglich, vom 22.07 bis zum 29.07. eine Jugendfahrt durchzuführen. Es war damit die Dritte und Größte, an der ich teilnahm und die unser Jugendwart Matthias R. veranstaltet hat.
Es kamen 16 Jugendliche und 5 Begleiter mit!
Das Ziel war in diesem Jahr der Ringköbingfjord, welcher an der Nordsee in Mitteldänemark gelegen ist. Am frühen Morgen des 22. ging es los. Vier der fünf Pkw trafen sich vor dem Haus des Jugendwartes, wo wir gemeinsam Richtung Dänemark starteten. Der Fünfte im Bunde stieß in Stockelsdorf zu uns. Der Fahrt stand nichts mehr im Wege, bis auf den Ferienverkehr, den wir aber geschickt umfahren haben. Nach fünf ein halb Stunden erreichten wir unser Ziel. Eine Pause machten wir natürlich auch, denn zu einem Dänemarkurlaub gehören natürlich auch dänische Hotdogs. Die erste Möglichkeit diese zu bekommen, war direkt am Grenzübergang.
Frühstück
Nach der Ankunft am Zielort wurden, wie auch in der letzten Jahren, die Häuser gestürmt und gründlich unter die Lupe genommen. Es waren drei gemütliche Häuser, die in einer Ferienparkanlage namens Falen lagen. Auch in diesem Jahr war Selbstverpflegung angesagt, was fast reibungslos funktionierte. Hier und da musste ein wenig nachgearbeitet werden, was aber nicht der Rede wert war.
Zum Angeln standen uns die Skjern, viele Put und Take Seen, das Meer bei Hvide Sande und der Ringköbingfjord selbst zur Verfügung.
Matthias
Ein Teil der Gruppe nahm schon an der Jugendfahrt 1997 teil, die dieselben Ziele in Angriff nahm. Sie kannten sich daher ein wenig aus und wussten, wie und wo man an den verschiedenen Gewässer angeln musste, um Erfolg zu haben. Wir fischten hauptsächlich in der Skjern und in einem Forellensee mit Namen Svanholm. Wir machten aber auch Angelversuche in Bork Havn und Hvide Sande, die aber eher mager ausgingen. Hier erbeuteten wir lediglich große Rotaugen, kleine Barsche, Aale und Heringe. Als abwechslungsreicher Beifang gingen uns regelmäßig Wollhandkrabben an den Haken.
Forelle  
Forelle
Die Fänge in der Skjern und im Forellensee sahen da schon besser aus. Hier fingen wir Regenbogen- und Bachforellen, Hechte, Barsche, größere Aale, Rotaugen und Haseln. Die größte Forelle erbeutete Christoph Schoszarzek. Sie wog 3 kg.
Bei den anglerischen Aktivitäten mussten wir die Gruppe aufgrund ihrer Größe halbieren, da wir sonst an den Gewässern in Bedrängnis geraten wären. Dies traf auf Verständnis aller Teilnehmer, da wir gerecht getauscht haben, so dass jeder einzelne gleichermaßen an den Gewässern angeln konnte. Gefischt wurde hauptsächlich mit Wurm.
Forelle

Die Jugendlichen verloren schnell die Lust mit Spinner und Fliege zu fischen, als sie sahen, dass man mit einer ganz ruhigen Angelmethode, dem „Schluckhakenangeln“, auch Fische fangen kann. Dies wirkte sich sogar auf die beiden standhaftesten Kunstköderangler aus. Der eine Griff zur Wurmangel und der andere bestückte seine Fliegenrute mit Made oder Mehlwurm, um es nicht ganz so auffällig zu machen.
Das Wetter meinte es auch gut mit uns. In der Woche gab es zwei Regenschauer, die uns nicht interessierten, weil wir gerade Mittagspause machten und im Trockenen saßen. Wir hatten heiße und kühlere Tage dazwischen und der Wind vermieste uns die Angelei auch nicht.
Insgesamt gesehen war diese Fahrt wieder ein Erfolg. Die Jugendlichen, die das erste mal an einer Jugendfahrt teilnahmen, waren begeistert und hatten viel Spaß. Genauso erging es den anderen auch!
Ich glaube, daß unter der Leitung des neuen Jugendwartes auch die Möglichkeit bestehen wird, Jugendfahrten durchzuführen, was die Jugendlichen bestimmt schon sehnsüchtig erwarten!
Ich möchte mich auch an dieser Stelle im Namen der Jugendlichen des SAV Pliete noch einmal bei den Begleitern Reiner B., Rüdiger K., Thomas B., Torge S. und Matthias R. bedanken, die uns ihre Freizeit und Urlaub opferten, um zu einem guten Gelingen der Jugendfahrt Dänemark 2000 beizutragen.

Henning R.
2009 2000 1999 1997 1975
Jugendfahrt 1999 ins Naturschutzgebiet Hökensås - Schweden
Text?
Dieses Jahr fand die zweite Jugendfahrt unter der Leitung von Matthias R. statt. Sie führte uns diesmal nach Schweden, ins Naturschutzgebiet Hökensås, welches in unmittelbarer Nähe des Vätternsees gelegen ist. Ferienhaus
Unsere Unterkunft sollte diesmal keine abgelegene Wohnung in einem ehemaligen Bauernhof sein, denn Matthias hatte für die Fahrt drei komfortable Blockhütten auf einem zentral gelegenen Campingplatz organisiert, was besonders den älteren Jugendlichen gefiel !
Zum Angeln standen uns zahlreiche Forellenseen und eine kurze Flussstrecke des Tidan zur Verfügung.
Hökensås
Am 15.Juli trafen sich die 12 Jugendlichen und die 4 Begleiter, zu denen diesmal Dieter F., Michael M., Torge S. und Matthias R. gehörten, um 20Uhr vor der Haustür des Jugendwarts. Unsere Fähre legte pünktlich um 22Uhr in Travemünde ab und nach einer Fahrt von ca. 8 Stunden liefen wir in den Hafen von Trelleborg an. Die Fahrt verlief ruhig für die Fahrer, die entspannt in ihrer Kabine schliefen, jedoch bekamen die Jugendlichen aus unerklärlichen Gründen eher wenig Schlaf. Nach dem Anlegen der Fähre erwartete uns noch eine ca. 6stündige Autofahrt, bis wir unser Reiseziel erreicht hatten.
Hökensås
Die Anreise war sowohl für die Fahrer, als auch für die Jugendlichen sehr anstrengend, so daß sich alle nach dem Auspacken und Verstauen der Reiseutensilien ein wenig erholten.
Wie auch 1997 in Dänemark mußten die Teilnehmer sich selbst verpflegen.
Einen Teil der Gruppe reizte es jedoch, noch am ersten Tag einen Streifzug an die sehr interessanten Forellenseen zu machen. Sie sollten nicht belohnt werden, denn es wurde bis auf ein paar Rotaugen nichts gefangen.
Uns standen ca. 30 Seen zur Verfühgung und wir bemühten uns, so viele wie möglich zu testen. Torge, Michael und Matthias versuchten ihr Glück mit der Fliegenrute vom Belly-Boat aus. Insgesamt gesehen waren die Begleiter mit ihrer Technik am erfolgreichsten, denn sie fingen allein 16 von insgesamt 28 gelandeten Forellen. Den größten Fisch konnte der Jugendwart haken und auch sicher landen. Es war ein 55cm langer Regenbogenmilchner von 4,5 Pfund. Dieser Fisch kämpfte unglaubliche 30 Minuten an einer 9er Fliegenrute !
Hökensås
Das Frühstück und Mittag- oder Abendessen wurden gemeinsam eingenommen, die restliche Zeit stellten wir den Fischen nach. Abends wurden ohne Ausnahme in einer lustigen Runde Karten gespielt und jede Menge Witze gerissen. Die übrigen guckten schwedisches Fernsehen, hörten Musik, spielten Fußball oder Frisbie.
Hökensås
Hökensås Am letzten Tag mußten die Häuser bis 12:00 Uhr aufgeräumt sein, und da die Fähre erst gegen 23 Uhr ablegen sollte, beschlossen wir, die verbleibende Zeit nicht unnütz zu vertrödeln und machten einen kleinen Umweg an die Mörrum. Hier angelangt, besichtigten wir zunächst das Museum und Aquarium, danach unternahmen wir eine Besichtigungstour des bekannten Lachsflusses. Am Abend fuhren wir Richtung Trelleborg weiter, wo wir feststellen mußten, dass unsere Fähre aufgrund der Travemünder Woche Verspätung hatte. Nachdem die Fähre endlich im Hafen eingelaufen war, lief alles wie geplant und wir erreichten pünklich um 7 Uhr Travemünde. Die meisten der 12 Jugendlichen fanden auch auf der Rückfahrt wenig Schlaf, denn hier war die letzte Chance, miteinander noch ein wenig Spaß zu haben. Einige spielten Karten, andere verzockten ihr letztes Kleingeld an den Spielautomaten, der Rest saß ruhig beieinander und redete über die schönsten Erlebnisse der Reise. Nachdem uns das Festland wiederhatte, verabschiedeten sich alle voneinander und die Fahrer machten sich auf den Weg, um ihre Mannschaften zu Hause abzuliefern. Hökensås

Die 10 Tage vergingen wie im Flug und die meisten waren enttäuscht, dass sie wieder nach Hause mussten. Dank vieler positiver Rückmeldungen der Teilnehmer, können wir sagen, dass es allen gefallen hat und die Jugendfahrt 1999 nach Schweden ein voller Erfolg war. Wir haben alle viel Spass gehabt und auch diejenigen sehr gut kennengelernt, die das erst Mal mit dabei waren. Hiermit möchten sich die Jugendlichen bei den Begleitern bedanken. Sie haben alle dazu beigetragen, dass wir die Möglichkeit hatten, die Reise nach Schweden durchzuführen.
Ein besonderer Dank gilt Dieter F., der sich spontan bereiterklärte als Begleiter mitzufahren, nachdem er hörte, dass Rainer B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mitkommen konnte.

Henning R.
2009 2000 1999 1997 1975
Jugendfahrt 1997 nach Stauning am Ringköbingfjord in Dänemark
Text?
Die Jugendfahrt nach Dänemark begann am 21.Juni und endete am 28.Juni. Für alle Jugendlichen war es die erste Jugendfahrt überhaupt. An der Jugendfahrt nahmen 10 Jugendliche und 4 Begleiter teil.
Als es am 21.Juni losging, freuten sich sowohl die Jugendlichen, als auch die Begleiter, zu denen, Manfred S., Torge S., Wolfgang N. und Matthas R. gehörten.
Unser Reiseziel war ein kleines Dorf namens Stauning am Ringköbingfjord, in Westjütland. Hier erwartete uns ein einfaches Haus, welches aber für unser Zwecke genau richtig war. Nach einer 5-stündigen Autofahrt erreichten wir unser Ziel. Nach dem stürmischen Erkunden wurden die Zimmer verteilt und das Gepäck verstaut.
Text?
In der Woche sollten wir uns selbst verpflegen, und einigen viel es anfangs schwer, mit den neuen Begebenheiten in der Küche klarzukommen. Dies besserte sich aber mit der Zeit .
Zu den anstehenden Unternehmungen gehörten nicht nur Angeltouren, Erkundungen der umliegenden Angelläden, sondern auch auch der Besuch des Fischereimuseums und Aquariums in Esbjerg. Besonders das Aquarium war sehr interessant und ist allen Dänemarkurlaubern zu empfehlen. In den freien Stunden wurde viel Fußball gespielt, Musik gehört, Fernsehen gekuckt und gefaulenzt. Die gemeinsamen Essen liefen sehr harmonisch ab, und zu unserem Glück spielte das Wetter fast immer mit, so daß wir auch im Freien essen konnten.
Wir konzentrierten uns anglerisch hauptsächlich auf die Flußangelei in der Skjern, ein in Dänemark sehr bekanntes Salmonidengewässer. Hier erbeuteten wir eine schöne Meerforelle, kleine Äschen und viele kleine Bachforellen. Als Nebenfänge gingen regelmäßig Hasel an den Haken. Die schöne Meerforelle, die von Wolfgang gefangen wurde, biß auf Blinker. Auf den selbigen verlor Wolfgang am gleichen Tag noch einen großen Lachs und eine Bachforelle. Der Lachs zog nach dem Anbiß sofort schnell stromabwärts und um eine Flußbiegung, so daß Wolfgang trotz aller Uferhindernisse hinterherlaufen mußte.
Text?
Bei der aufregenden Verfolgung schlug Wolfgang zuerst eine Schneise durch einen Schilfgürtel, dann lang hin und rutschte ins Wasser, wobei er leider diesen herrlichen Fisch verlor. Meerforellen zeigten sich leider nur zwei.
Die zweite verlor Andreas Graack beim Heringsangeln in Hvide Sande.
Trotz der zufriedenstellenden Fänge in der Skjern, versuchten wir unser Glück auch an den umliegenden Put und Take Seen. Hier fingen wir einige gute Regenbogenforellen, wobei eine 7 Pfund und eine 6,5 Pfund wog. Zum größten Teil fischten wir Jugendlichen mit Kunstködern, und fast alle verbesserten ihre Wurftechnik mit der Flugangel.
Text?

Die Woche verging für alle sehr schnell, und es fiel uns schwer, die neue Heimat zu verlassen. Insgesammt glaube ich, daß es allen sehr viel Spaß gemacht hat, und außerdem haben wir uns alle besser kennengelernt.
Wir Jugendlichen möchten uns für diese schöne Woche bei allen Begleitern und auch beim Jugendwart bedanken und ich glaube, daß sich schon alle auf die nächste Jugendfahrt freuen.

Henning R.

Anmerkung der Redaktion:  Die Skjern kennen viele Vereinsmitglieder seit 30 Jahren mit ihren Höhen und Tiefen.
Vier Jugendfahrten des SAV Pliete erlebte sie.
Hier fand eine Renaturierung im grossen Umfang (4000 ha) westlich von Borris statt.
Für Interessierte : das Skjern-Projekt
2009 2000 1999 1997 1975
Jugendfahrt 1975 nach Valinga in Schweden
Text?
Mit Spannung wurde der 20. Juli von unseren Jugendlichen erwartet, während die Begleiter , allen voran Jugendleiter Thomas F., Ewald L. - zuständig für das leibliche Wohl aller Teilnehmer - Heino G., Klaus K., Alwin L., Dieter M. und Matthias R., den Beginn mit Gelassenheit entgegen sahen.
Punkt 6 Uhr begann der "Rote Renner" mit dem Verladen der von Sportfreund Liebers mit Sorgfalt und Liebe zusammengetragenen Verpflegung, dem Kochgeschirr, dem Gepäck der Jugendlichen und endlich der vier Zelte.
Start um 18 Uhr mit der"Prinzessin Brigitta" von Travemünde via Göteborg nach Velinga in Västergötland, unweit vom Vättern See und dem Hökensås, einem Naturschutzgebiet von 98qkm Größe und mit 20, 30, oder - keiner konnte diese viele Seen zählen, in denen wir auf Forellen, Saiblinge, Barsche und Hechte fischen wollten.
Text?
Text?
Das Aufbauen der Zelte bei brütender Hitze ließ den Schweiß rinnen, so daß der nächste Weg zur nahegelegenen Badestelle war, derweil sich unser Sportfreund Liebers um das erste Mittagessen kümmern mußte, was er dann die ganze Urlaubszeit über meisterhaft anzurichten wußte.
Text?

So verarbeitete Sportfreund Liebers für die 25 Teilnehmer:
300 Brötchen, 77 Pfd. Brot,
18 Pfd. Schinken, 25 Pfd. Dauerwurst,
12Pfd. Gulaschfleisch, 8 Pfd. Rinderhack,
6 Pfd. Reis, 10 Pfd. Zwiebeln, 1 Ztn. Kartoffeln,
200 Bockwürste, 300 Eier, 50 Kohlrouladen,
x.. gebratene und geräucherte Forellen,
120 l Kaffee, 90 l Kakao, 80 l Zitronentee, 25 l Coca Cola,
..........
Schnell lebten sich alle Teilnehmer ein und ein ordentliches "Lagergewitter" blieb nicht aus. Die besten Gewässer waren bald ausgekunschaftet und jeder fing seine Fische, Fische die er in seinen heimischen Gewässern nicht fangen kann, so wurden z.B. von T. Woisin 18 Saiblinge gefangen. Die Hechte und Barsche wurden meist schonend zurück gesetzt, da unsere "Fischküche" schon überstrapaziert war.
Mit Fußball, so mancher Begleiter mußte erst seine müden Knochen munter machen, Casting, Skat, Wurfpfeilspiele und eine Schnitzeljagd wurden die Lagerabende ausgefüllt. Die gemütliche Runde am Lagerfeuer, mit Unterhaltungssketchen angereichert, durfte natürlich nicht fehlen.
Text?
Schnell nahte das Ende der Jugendfahrt, die für einige Begleiter, allen möchte ich hier an dieser Stelle im Namen der Jugendgruppe für ihre Tatkräftige Unterstützung danken, nicht immer eine Erholung war. Trotzdem hoffe ich, daß diese Jugendfahrt noch lange allen Beteiligten in hoffentlich positiver Erinnerung bleibt.
Mit 250 Kiefern und Tannen für das Nebel-Meer nahmen wir Abschied von unserem schönen Urlaubsort Velinga.

(aus dem Plieten-Fang Nr. 10)
2009 2000 1999 1997 1975